Soziale Arbeit im Dialog mit der Landespolitik
Gemeinsam Verantwortung übernehmen und soziale Perspektiven stärken

Wie sichern wir soziale Angebote angesichts knapper kommunaler Haushalte? Welche Unterstützung benötigen wohnungslose Menschen mit psychischen Erkrankungen? Und wie lassen sich Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig gestalten?
Mit diesen Fragen stand der Austausch „Soziale Arbeit im Dialog mit der Landespolitik“ am Freitag, 16. Oktober 2026 im Mittelpunkt.
Vertreter der Sozialen Arbeit kamen mit Mitgliedern des nordrhein-westfälischen Landtags ins Gespräch, um aktuelle Herausforderungen aus der Praxis aufzuzeigen, politische Handlungsbedarfe zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen fünf Themen:
- Finanzierung sozialer Infrastruktur: Präventive und niedrigschwellige Angebote unter kommunalem Haushaltsdruck sichern.
- Wohnungslosigkeit und psychische Erkrankungen: Passgenaue Hilfen für Menschen mit komplexen Unterstützungsbedarfen stärken.
- Neufassung des PsychKG NRW: Auswirkungen auf die sozialpsychiatrische Versorgung und die praktische Arbeit beleuchten.
- Inklusion und Bundesteilhabegesetz: Bürokratische Hürden abbauen, Schnittstellen verbessern und Teilhabe ermöglichen.
- KiBiz-Reform NRW: Offene Umsetzungsfragen, Finanzierung und Planungssicherheit für Träger klären.
Neben den fachlichen Impulsen bot die Veranstaltung Raum für die Anliegen und Perspektiven der Landespolitik. Unser langfristiges Ziel ist ein offener, wertschätzender und lösungsorientierter Austausch, der Erfahrungen aus der Praxis mit politischen Gestaltungsmöglichkeiten verbindet.
Denn eine starke soziale Infrastruktur braucht verlässliche Rahmenbedingungen, politische Unterstützung und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, soziale Angebote zu sichern, Teilhabe zu stärken und Menschen in schwierigen Lebenslagen wirksam zu unterstützen.
