Der Paritätische Kreis Mettmann

Navigation

Gruppenbild mit drei Personen

Krebs - Kein Tabu!

13.11.2023

Nun hat der Kreis Mettmann seit diesem Monat eine ambulante Krebsberatungsstelle in den Räumlichkeiten des Paritätischen und der Selbsthilfe-Kontaktstelle in Mettmann.

Die Beratung richtet sich an alle Bürger*innen im Kreisgebiet, die sich mit einer Krebserkrankung auseinandersetzen müssen. Auch Angehörige sind herzlich willkommen.

Dabei ist das Angebotsspektrum der Krebsberatung sehr vielfältig: Sie gibt einen Überblick über Sozialleistungen, die bei einer Krebsdiagnose in Frage kommen können, vermittelt sozialrechtliche Basisinformationen und hilft bei der Antragstellung. Aber auch die emotionalen und psychischen Aspekte werden hier berücksichtigt.

„Häufig geht es in der Beratung um Fragen nach Schwerbehinderung oder Reha-Möglichkeiten, aber auch Informationen zu Leistungen der Kranken- oder Pflegekasse können von Interesse sein. Die Beratung richtet sich immer nach dem individuellen Bedarf und soll helfen, die jeweilige Lebenssituation zu klären“ erläutert Katja Schenk, Diplom-Sozialarbeiterin.

Darüber hinaus bietet die Krebsberatung Gespräche in Krisensituationen an und berät bei der Krankheitsverarbeitung. Außerdem kommt der Beratungsstelle eine Lotsenfunktion zu, das heißt, sie gibt Orientierung zu allen wichtigen Angeboten im Kreisgebiet, wie zum Beispiel einer passenden Selbsthilfegruppe oder Sport- und Bewegungsangeboten bei Krebs. Medizinische Fragen allerdings können in der Beratungsstelle nicht beantwortet werden, hier können die Berater*innen jedoch Ansprechpartner nennen.

Träger der Beratungsstelle ist die PariSozial Essen gGmbH.

„In Essen blicken wir auf 20 Jahre Erfahrung in der Krebsberatung zurück. Wir begrüßen es sehr, dass wir nun durch unsere Außenstelle auch den Bürger*innen im Kreis Mettmann bei allen Fragen rund um das Thema Krebs zur Seite stehen können“ freut sich Anne Rillig, Leiterin der Beratungsstelle.

Die Beratung ist vertraulich, neutral und kostenfrei und kann in jeder Phase der Erkrankung in Anspruch genommen werden. Ein Erstgespräch ist in der Regel innerhalb von 10 Tagen möglich. Auf Wunsch wird auch am Telefon oder per Video beraten.

Auf dem Foto sehen Sie von links nach rechts:

Anne Rillig (Leitung), Katja Schenk (Beratung vor Ort), Jens Lübbe (Geschäftsführung)

Zum Herunterladen